Runder Turm
Der Runde Turm in Andernach ist einer der größten mittelalterlichen Wehrtürme Deutschlands und der höchste Wehrturm am Rhein.
Der mächtige Bau wurde im Auftrag des Stadtrates vor 1440 begonnen und 1453 vollendet. Mit seinen beachtlichen Dimensionen – 56 Meter hoch und 15 Meter im Durchmesser – bildete er die Nordwestecke der mittelalterlichen Stadtmauer. Seine Höhe ermöglichte einen weiten Blick in das Rheintal, sodass etwa ankommende Schiffe früh erkannt und mit dem Horn gemeldet werden konnten. Der Turm ist im Sommer zu besichtigen und, als Wahrzeichen der Stadt Andernach, im Rahmen von Stadtführungen erlebbar. Im unteren Geschoss des Dachaufsatzes befindet sich ein Sonderausstellungsbereich.
Eintrittspreis: Erwachsene 2,00 €/ Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt
(Mi 18:00-20:00 Uhr; Sa/So/Feiertag 13:00-18:00 Uhr)
Der mächtige Bau wurde im Auftrag des Stadtrates vor 1440 begonnen und 1453 vollendet. Mit seinen beachtlichen Dimensionen – 56 Meter hoch und 15 Meter im Durchmesser – bildete er die Nordwestecke der mittelalterlichen Stadtmauer. Seine Höhe ermöglichte einen weiten Blick in das Rheintal, sodass etwa ankommende Schiffe früh erkannt und mit dem Horn gemeldet werden konnten. Der Turm ist im Sommer zu besichtigen und, als Wahrzeichen der Stadt Andernach, im Rahmen von Stadtführungen erlebbar. Im unteren Geschoss des Dachaufsatzes befindet sich ein Sonderausstellungsbereich.
Eintrittspreis: Erwachsene 2,00 €/ Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt
(Mi 18:00-20:00 Uhr; Sa/So/Feiertag 13:00-18:00 Uhr)
Alter Krahnen
Beim Alten Krahnen handelt es sich um einen Stein-/ Turmdrehkran mit zwei Laufrädern, welche von Kranknechten in Umlauf gebracht wurden. Erbaut wurde er 1554 – 1561 anstelle eines Schwimmkrans. In Betrieb war der Alte Krahnen bis 1911 und verlud vornehmlich Mühlsteine, Tuff und Wein.
Burgruine mit Schlossgarten
Die Andernacher Stadtburg wurde im 12. Jahrhundert durch das Erzbistum Köln zur Standortsicherung erbaut. Sie verstärkte einerseits die Verteidigungskraft der Stadt nach außen und sicherte andererseits die Herrschaft des Erzbistums über die Stadt gegen aufständische Bürger. Letzteres jedoch nicht immer erfolgreich: 1359 und 1365 tobte jeweils ein „Sturm auf die Stadtburg“, als die Bürger die Anlage belagerten und einnahmen. Während des 30-jährigen Krieges fielen die schwedischen Truppen hier ein, bevor die kurfürstliche Burg 1689, im Pfälzischen Erbfolgekrieg, schließlich zerstört wurde. Das Obergeschoss des Wohnturms wird heute als romantisches Trauzimmer genutzt. Eine Besonderheit wächst im Schatten der Burgmauern: Obst und Gemüsebeete ziehen sich rund um die Burg. Der Garten gehört der Stadt und somit allen Bürgern. Hier ist Pflücken ausdrücklich erlaubt. Diese Idee brachte Andernach den Zusatz „Die essbare Stadt“ ein.
Rheintor
Das Rheintor ist der repräsentative Stadteingang seitens des Rheins und gehört zu den ältesten Doppeltoranlagen am Rhein.
Das Rheintor ist der repräsentative Stadteingang seitens des Rheins und gehört zu den ältesten Doppeltoranlagen am Rhein. Der stadtseitige Teil wurde um 1200 erbaut. Die beiden überlebensgroßen romanischen Tuffsteinfiguren im Innenhof werden im Volksmund liebevoll die „Andernacher Bäckerjungen“ genannt.
Das Rheintor ist der repräsentative Stadteingang seitens des Rheins und gehört zu den ältesten Doppeltoranlagen am Rhein. Der stadtseitige Teil wurde um 1200 erbaut. Die beiden überlebensgroßen romanischen Tuffsteinfiguren im Innenhof werden im Volksmund liebevoll die „Andernacher Bäckerjungen“ genannt.
Historischer Garten
Der „Historische Garten“ bietet eine Vorstellung der historischen Gartenbaukultur bei gleichzeitiger Betonung der Ausgrabungen vor Ort.
Der „Historische Garten“ nahe des Stadtzentrums zwischen Kirchstraße, Hochstraße und Merowinger Platz wurde im Oktober 2019 eröffnet und ist für die Besucherinnen und Besucher frei zugänglich. Inmitten der dicht besiedelten Kernstadt bietet die Grünfläche eine Vorstellung der historischen Gartenbaukultur bei gleichzeitiger Betonung der historischen Ausgrabungen. Hinsichtlich der Pflanzenauswahl wird gezielt auf Arten und Sorten zurückgegriffen, welche bereits zur Zeit der Römer sowie im Mittelalter zur Verfügung standen.
Der „Historische Garten“ nahe des Stadtzentrums zwischen Kirchstraße, Hochstraße und Merowinger Platz wurde im Oktober 2019 eröffnet und ist für die Besucherinnen und Besucher frei zugänglich. Inmitten der dicht besiedelten Kernstadt bietet die Grünfläche eine Vorstellung der historischen Gartenbaukultur bei gleichzeitiger Betonung der historischen Ausgrabungen. Hinsichtlich der Pflanzenauswahl wird gezielt auf Arten und Sorten zurückgegriffen, welche bereits zur Zeit der Römer sowie im Mittelalter zur Verfügung standen.
Mariendom
Beim Mariendom, auch Liebfrauenkirche genannt, handelt es sich um eine katholische Pfarrkirche, welche um 1200 als dreischiffige, romanische Emporenbasilika erbaut wurde. Auffallend sind die reiche Ausstattung und die bemerkenswerte Ausmalung.
Sie ist kein Dom im kirchlichen Sinne und doch gehört die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt durch ihren außergewöhnlichen Reichtum an Zierformen und Ausstattung zu den schönsten romanischen Kirchenbauten am Mittelrhein. Ihre vier Türme überragen die dreischiffige Emporenbasilika und bilden mit dem benachbarten Runden Turm eine Stadtbild prägende Erscheinung für ganz Andernach.
Sie ist kein Dom im kirchlichen Sinne und doch gehört die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt durch ihren außergewöhnlichen Reichtum an Zierformen und Ausstattung zu den schönsten romanischen Kirchenbauten am Mittelrhein. Ihre vier Türme überragen die dreischiffige Emporenbasilika und bilden mit dem benachbarten Runden Turm eine Stadtbild prägende Erscheinung für ganz Andernach.
Christuskirche
Die Christuskirche ist die Stadtkirche der evangelischen Gemeinde und ehemalige Kirche des Minoritenklosters. Es handelt sich um eine hochgotische Hallenkirche mit nur einem Seitenschiff. Mit dem Bau wurde 1245 begonnen- vollendet wurde er 1450.
Die Christuskirche ist die Stadtkirche der evangelischen Gemeinde und ehemalige Kirche des Minoritenklosters. Es handelt sich um eine hochgotische Hallenkirche mit nur einem Seitenschiff. Die Kirche ist über 50 m lang und 14 m breit. Der größte Bestandteil des Mauerwerks besteht aus Tuffstein. Einige Werkstücke sind aus Trachyt gefertigt. Mit dem Bau wurde 1245 begonnen – vollendet wurde er 1450. Die Kirche diente als Grabkirche von Adels- oder Bürgerfamilien. Die Christuskirche von Andernach gehört zu den größten und besterhaltenen Minoritenkirchen im Mittelrheingebiet.
Die Christuskirche ist die Stadtkirche der evangelischen Gemeinde und ehemalige Kirche des Minoritenklosters. Es handelt sich um eine hochgotische Hallenkirche mit nur einem Seitenschiff. Die Kirche ist über 50 m lang und 14 m breit. Der größte Bestandteil des Mauerwerks besteht aus Tuffstein. Einige Werkstücke sind aus Trachyt gefertigt. Mit dem Bau wurde 1245 begonnen – vollendet wurde er 1450. Die Kirche diente als Grabkirche von Adels- oder Bürgerfamilien. Die Christuskirche von Andernach gehört zu den größten und besterhaltenen Minoritenkirchen im Mittelrheingebiet.
Bollwerk
659-1661 wurde das Bollwerk als Rheinzollbastion der kurkölnischen Landesherren errichtet. Heute dient das Bauwerk als Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.
Koblenzer Tor
Das Koblenzer Tor wird auch „Burgpforte“ genannt und wurde um 1200 erbaut. Es sicherte die Burganlage, gilt als repräsentativer Eingang der Stadt und wurde 1689 im Pfälzer Erbfolgekrieg teilweise zerstört. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten erstrahlt das alte Koblenzer Tor in neuem Glanz.
Helmwartsturm
er Helmwartsturm ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und wurde 1994 erneuert.
Der Helmwartsturm ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und wurde 1994 erneuert. In der Nähe des Turms befindet sich heute eine Holzkonstruktion, welche einen Wehrgang nachbildet und den Durchgang zum Marktplatz überspannt.
Der Helmwartsturm ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und wurde 1994 erneuert. In der Nähe des Turms befindet sich heute eine Holzkonstruktion, welche einen Wehrgang nachbildet und den Durchgang zum Marktplatz überspannt.
Historisches Rathaus mit Mikwe
as Rathaus wurde 1561-1574 errichtet. Unter dem heutigen Sitzungssaal befindet sich eine mittelalterliche Mikwe, ein jüdisches Kultbad. Der Wasserspiegel des Bades steigt und fällt auch heute noch mit dem Rheinpegel. Weiterhin ist in dem Gebäude die Stadtbücherei beherbergt.
Das Rathaus wurde 1561-1574 errichtet. Unter dem heutigen Sitzungssaal befindet sich eine mittelalterliche Mikwe, ein jüdisches Kultbad. Der Wasserspiegel des Bades steigt und fällt auch heute noch mit dem Rheinpegel. Weiterhin ist ein dem Gebäude die Stadtbücherei beherbergt.
Das Rathaus wurde 1561-1574 errichtet. Unter dem heutigen Sitzungssaal befindet sich eine mittelalterliche Mikwe, ein jüdisches Kultbad. Der Wasserspiegel des Bades steigt und fällt auch heute noch mit dem Rheinpegel. Weiterhin ist ein dem Gebäude die Stadtbücherei beherbergt.
Mahnmal
Das Mahnmal erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen „Aktion T4“. Paul Petzel schuf es 1996 als begehbaren Spiegelcontainer, in dem die eingravierten Namen das Spiegelbild überschreiben und so eindrückliches Gedenken ermöglichen.
Stadtmuseum – Haus v. d. Leyen
Das Gebäude wurde zwischen 1594 und
1600 als Stadtpalais des kurkölnischen Oberamtmannes Georg von der Leyen errichtet. Von außen reizt besonders die künstlerische Gestaltung des Portalvorbaus. Seit 1936 ist das Stadtmuseum dort beherbergt.
1600 als Stadtpalais des kurkölnischen Oberamtmannes Georg von der Leyen errichtet. Von außen reizt besonders die künstlerische Gestaltung des Portalvorbaus. Seit 1936 ist das Stadtmuseum dort beherbergt.
Hospitalkirche
Die Hospitalkirche ist das kath. Gotteshaus
des St. Nikolaus-Stiftshospitals und die ehemalige Kirche des Annuntiatenklosters. Die
spätbarocke Anlage welche von 1737 – 1739
erbaut wurde, besticht in ihrem Inneren durchkünstlerisch herausragende Fresken.
des St. Nikolaus-Stiftshospitals und die ehemalige Kirche des Annuntiatenklosters. Die
spätbarocke Anlage welche von 1737 – 1739
erbaut wurde, besticht in ihrem Inneren durchkünstlerisch herausragende Fresken.
Läufkreuz
Ursprünglich war das Läufkreuz das Kruzifix
eines Elendenfriedhofs des 1841 aufgelassenen
städtischen Hospitals. Der überlebensgroße und realistisch gestaltete Korpus stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
eines Elendenfriedhofs des 1841 aufgelassenen
städtischen Hospitals. Der überlebensgroße und realistisch gestaltete Korpus stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.